Bad Times at the el Royale

INHALTSieben Fremde, jeder mit einem dunklen Geheimnis, treffen am Lake Tahoe im El Royale zusammen, einem heruntergekommenen Hotel mit düsterer Vergangenheit. Im Verlauf einer verhängnisvollen Nacht bekommt jeder eine letzte Chance auf Erlösung… bevor alles zum Teufel geht. Jeff Bridges, Chris Hemsworth, Jon Hamm, Dakota Johnson und Cynthia Erivo gehören zur Star-Besetzung von BAD TIMES AT THE EL ROYALE. (Quelle:Fox.de)

MEINE BEWERTUNGDer Regisseur dieses Filmes, Drew Goddard, der 2015 das Drehbuch “Der Marsianer“ schrieb und dafür mehrere Nominierungen bekam, lädt uns diesmal zum Hotel El Royal ein. Worum geht es in diesem Film? Einfach formuliert würde ich folgendes sagen: Unterschiedliche Gäste mieten Zimmer im einem Hotel. Jeder von ihnen hat eine dunkle Vergangenheit und nach Konflikten untereinander, was zwangsweise passieren musste, nimmt die Anzahl der Personen rapide ab. Die Frage ist, wer am Ende überleben wird. Die Idee ist gut, aber nicht neu. Spuren von berühmten Krimis wie z.B. Miss Marple, Agathe Christi, sind deutlich erkennbar. Schwierig bei dem Film ist, dass man ihn schwer kategorisieren kann. Er besitzt Elemente aus Thriller und Horror. Das wäre kein Problem, wenn der Rest stimmig wäre, aber leider ist das nicht der Fall. Wenn wir Tempo im Film erleben, wird es schnell durch eine Rückblende der Charaktere gestoppt. Die Idee, Rückblenden zu zeigen, um zu sehen, wieso der Charakter dies und das tun, ist gut. Aber, wie der Kommunismus/Sozialismus, ist die Theorie gut, aber praktisch funktioniert er auf Dauer nicht.

Drew Goddard schrieb auch das Drehbuch zu “World War Z“, welcher mir nicht gefallen hat. Viele Denkfehler. Naja, wie der Titel “Bad Times at the El Royale“ hatte ich keine schlechte Zeit im Hotel “El Royale“. Zumindest bin ich in voller “Gesundheit“. Die Aufnahmen sowie die Musik waren gut; 70er Jahre-Flair ist zu spüren. Eine Sache ist noch erwähnenswert: ein Ereignis aus dem Film wird später aus einer anderen Perspektive der anderen Darsteller gezeigt. Dabei ist die Gefahr, dass der Zuschauer den Überblick verliert, aber hier funktioniert es. Tarantino war damit in “Jacky Braun“ ein großer Vorreiter.

NOTE: 2von5

© Tahsin Ocak / ARTandCRITIC.com

Originalsprache:Englisch, Erscheinungsjahr: 2018, 
Länge: 142 Minuten, Altersfreigabe:FSK 16,
Regie: Drew Goddard, Drehbuch: Drew Goddard,
Produktion: Drew Goddard, Jeremy Latcham,
Musik: Michael Giacchino,
Kamera: Seamus McGarvey, Schnitt: Lisa Lassek
mit Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Dakota Johnson,
Jon Hamm, Cailee Spaeny, Lewis Pullman,
Chris Hemsworth, Nick Offerman, Shea Whigham,
William Bruce Davis, Jim O'Heir, Alvina August,
Katharine Isabelle, Mark O’Brien, Xavier Dolan,
Manny Jacinto, Jonathan Whitesell, Sarah Smyth,
Charles Halford, Hannah Zirke, Billy Wickman,
Austin Abell, Tally Rodin, Sophia Lauchlin Hirt,
Caroline Koziol

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