(KLASSIK)- Meisterhafte Kammermusik – Hommage an Dmitri Schostakowitsch

Meisterhafte Kammermusik – Hommage an Dmitri Schostakowitsch

Wenn wir Schostakowitsch hören, denken wir automatisch an seinen 3-Minuten-Walzer. Er hat seinerzeit viele andere, wunderbare Werke komponiert. An diesem Abend durften wir zwei seiner besten Kompositionen hören: Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 68 und Symphonie Nr.15 A-Dur op. 141 Zwei Werke mit Seele.

Sie verkörpern die berühmte sogenannte russische Seele voller Melancholie und Schönheit der Romantik Russlands,die vor allen Dingen durch das virtuose Geigenspiel von Cornelia Gartemann spürbar wurden. In der Philharmonie wird Klassik immer in der Vollendung zelebriert. Meine Begleitung und ich danken Frau Marieluise Schneider (Pressestelle) für den wunderschönen Abend.

MUSIKER: Cornelia Gartemann (Violine), Christoph von der Nahmer (Violine), Julia Gartemann (Viola), Heike Gneiting (Klavier und Celesta),Jens-Peter Maintz (Violoncello), Franz Schindlbeck (Schlagzeug), Simon Rössler (Schlagzeug) und Jan Schlichte (Schlagzeug)

Wer war Dmitri Schostakowitsch?

Dmitri Shostakovitch (* 25.9.1906, St.Petersburg; † 9.8.1975, Moskau) gehört mit Sergej Prokofjew zu den Begründern des russischen Nationalstils und war Hauskomponist des sowjetrussischen Systems.Er studierte 1919–25 am Konservatorium seiner Heimatstadt, an dem er später auch als Dozent lehrte (1937–41 und 1945–58). Frühe Werke wie die „Symphonie Nr.1“ (1925) folgten der Tradition nationalrussischen Schule. In einer experimentierfreudigeren Phase wandte er sich avantgardesken Elementen zu wie etwa in der „2. und 3. Symphonie“ (1927/29) oder den Opern „Die Nase“ (1928) und „Lady Macbeth von Mzensk“ (1932). Er komponierte 15 Sinfonien, schuf ebenso viele heute als für die Gattung grundlegend geltende Streichquartette, darüber hinaus zahlreiche Konzerte,Opern, Klavier und Kammermusiken, Ballette, außerdem eine Operette,Oratorien,Kantaten, Lieder, Film- und Bühnenmusiken.Er setzte eine sinfonische Tradition fort, die mit Beethoven, Tschaikowsky und Mahler begonnen hatte, schuf im anhaltenden Widerstreit mit den kommunistischen Machthabern in seiner Heimat eine moderne Form russischer Nationalmusik.

Bei allem aber fühlte er sich als Russe, der seiner Heimat mit Loyalität verbunden blieb. Deshalb gehörte auch die Volksmusik zu seinen zentralen Ins-pirationsquellen, deren Ehrlichkeit er zu schätzen wusste.

Die folgenden Jahre waren von parteipolitischem Wechselspiel bestimmt. Mal galt Shostakovitch, der sich weigerte seine russische Heimat ins Exil zu verlassen, als systemkonform, mal als unvereinbar mit dem sozialistischen Realismus. Sein Hauptaugenmerk lag zunehmend auf der Orchesterarbeit zugleich war Dmitri Shostakovitch einer der vielseitigsten Komponisten des vergangenen Jahrhunderts. Er komponierte 15 Sinfonien, schuf ebenso viele, heute als für die Gattung grundlegend geltende Streichquartette, darüber hinaus zahlreiche Konzerte, Opern, Klavier- und Kammermusiken, Ballette, außerdem eine Operette, Oratorien, Kantaten, Lieder, Film- und Bühnenmusiken. Er setzte eine sinfonische Tradition fort, die mit Beethoven, Tschaikowsky und Mahler begonnen hatte, schuf im anhaltenden Widerstreit mit den kommunistischen Machthabern in seiner Heimat eine moderne Form russischer Nationalmusik. (Quelle: Internet)

© Tahsin Ocak / ARTandCRITIC.com

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